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Schon mal gesehen wie Küken geschreddert werden?

Adbusting Tierindustrie

Das geht so: In einer großen Halle werden im Sekundentakt körbeweise frisch geschlüpfte Küken auf ein Fließband geschüttet. Eine Lawine kleiner gelber Flauschbälle nach der anderen. Das sind männliche “Eintagsküken”, die für die Erzeuger keinen wirtschaftlichen Wert haben. Die müssen weg.

Das Fließband transportiert die Tiere durch die Halle zu einem Trichter, in dem ein Messer rotiert. Dort werden die kleinen Hähne hineinbefördert.

Die versuchen, wild mit ihren Flügelchen schlagend, der Klinge auszuweichen. Klappt aber natürlich nicht. Aus gelben Federn wird roter Matsch, der durch das Gitter fällt.

Es ist gibt auch eine andere, eine “humanere” Methode. Die geht so: Die Küken werden in große Körbe sortiert und in eine Gaskammer gesteckt. Dann wird CO2 eingeleitet und sie sind sofort tot. Spaß, der Todeskampf dauert so etwa 30-40 Sekunden. Lässt sich alles auf Youtube anschauen. Sehr erhellend.

Das geschieht übrigens pro Jahr ca. 40-50 Millionen Mal – allein in Deutschland. Die gute Nachricht: Zumindest bei uns wird es ab 2022 verboten sein, “Eintagsküken” zu töten. Irgendwem scheint wohl aufgefallen zu sein, dass das, naja, irgendwie barbarisch ist.

Hoffentlich finden die Verbraucher:innen nicht auch noch heraus, was wir mit den Schwestern dieser Küken anstellen.

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Achso, das sind die “offiziellen” zwei Wege. In Betrieben wo der Amtsveterinär nicht so genau hinschaut werden sie auch gern einfach in Wasserbottiche gekippt oder in Plastiksäcke gestopft und weggeschmissen. Der Natur ihren Lauf lassen, you know.

Agrarlobby adé

Adbusting Scholz

Ärmel hoch für den Systemwandel

Unerwarteter Sinneswandel bei deutschen Spitzenpolitiker:innen. Wenn sogar Julia ‘Agrarlobby’ Klöckner plötzlich dem Einfluss der Tierindustrie Einhalt gebieten möchte, dann ist nicht der letzte Scheck geplatzt, dann hat bloß Animal Rebellion die Finger im Spiel. 

Ähnlich erging es Laschet, Scholz & Lauterbach, deren unverhoffte Transformation zu veganen Sympathieträger:innen vermutlich nicht bis zur Bundestagswahl Bestand haben wird. Schade eigentlich. Wo, wenn nicht in der Opposition, kann man sich am Besten neuerfinden?